Offizielle DTB-Infos - DDQT - Qualitätskriterien

Der Dt. Taichi-Bund - Dachverband für Tai Chi und Qigong (DTB) distanziert sich vom DDQT

Der DTB ist unabhängig - er steht zum DDQT (Deutscher Dachverband für Qigong und Taijiquan) in keinerleid Beziehung

Langjährige Mitgliedsvereine, die den DDQT mitgegründet haben, sind kürzlich ausgetreten aufgrund ungelöster Probleme - z. B. über die DDQT-Strukturen und die Zusammenarbeit. Im DTB werden Fragen dazu schnell und kompetent beantwortet. Der bereits 1996 gegründete, gemeinnützige Zentral-Verband ist ein Zusammenschluss führender Taijiquan-Qigong-Fach-Organisationen mit Qualitätssiegel. Er könnte unbürokratisch helfen, wenn es durch DDQT-Austritte zu Problemen käme - etwa bzgl. Ausbildung, Krankenkassen und Anrechenbarkeit von Unterricht. DDQT-Gütesiegel bzw. AALL werden vom DTB jedoch nicht anerkannt.

 Update 2015

DDQT: Netzwerk Taijiquan Qigong ist ausgetreten

Das Gründungsmitglied Taijiquan Qigong Netzwerk ist aus dem DDQT ausgetreten, nachdem darüber auf einer Mitgliederversammlung abgestimmt wurde.

DDQT: Qigong Gesellschaft ist ausgetreten

Das Gründungsmitglied Dt. Qigong Gesellschaft ist aus dem DDQT ausgetreten, nachdem darüber auf einer Mitgliederversammlung abgestimmt wurde.

Hinweise und Updates zu den Themen DDQT Krankenkassen, DDQT Ausbildung, DDQT-Gütesiegel und sonstigen Verbände-Infos Deutschland.

 

DDQT - große Mitgliederverbände erwägen Austritt

Es gibt immer mehr "offizielle" Verbände für Taijiquan & Qigong in Deutschland - das Pro und Contra ist im DDQT gegenwärtig höchst aktuell, da wichtige Gründungsmitglieder ihren Austritt erwägen. Für den Dt. Taichi-Bund - Dachverband für Taichi und Qigong e. V. (DTB) kommt diese Entwicklung jedoch nicht überraschend - zu groß war schon in der Vergangenheit der Ärger über den Verband. Dieser hat unlängst extrem zugenommen. Man spricht öffentlich von Misstrauen und falscher Darstellung.

Die Teilnahme an dem Qigong-Treffen in Hamburg 2013 seitens des DDQT in der Person von Peter Wolfrum wurde sehr unterschiedlich beurteilt. Und die Dt. Qigong Gesellschaft sprach von großer Empörung, was die Verschärfung der Standards seitens der Krankenkassen anbelangt.

Neuer Ärger beim DDQT - Austritt eines wichtigen Gründungsmitglieds

Die Dt. Qigong-Gesellschaft ist nach einem Eintritt in den DDQT, der lt. eigener Aussage des Vorstandes als "problematisch" und  "nicht demokratisch" eingeordnet wird, nun wieder ausgetreten. Froh darüber sind all die vielen Mitglieder, die mit dem DDQT unzufrieden waren. Denn nach dem Empfinden zahlreicher Mitglieder und Personen aus dem Verband und dem Vorstand war es schon geraume Zeit zu Ärger mit dem DDQT gekommen. Die mangelnde Gleichbehandlung der großen und kleinen Mitglieder war offenbar ein Stein des Anstosses. Grund sein die "Struktur des DDQT". Quelle: http://qigong-gesellschaft.de/dqgg-publik/deutsche-qigong-gesellschaft-e-v-verlaesst-den-dachverband-ddqt .

Die Gesellschaft schreibt:" seit dem Beschluss der Mitgliedsversammlung zum Austritt aus dem Deutschen Dachverband für Qigong und Taijiquan ist die Qigong- und Taiji-Szene in Aufruhr" (http://ww.qigong-gesellschaft.de/dqgg-publik/deutsche-qigong-gesellschaft-e-v-und-dachverband-ddqt-chronologie). Nun - ganz so ist es nicht, aber für Hilfe bei Klärungen steht der DTB gern bereit.

DDQT als nicht-gemeinnütziger Verband

Zum Thema von Eintritten und Austritten: Wie Auch informierte Stefan Huhs vom DDQT-Büro, dass es für den DDQT keinen Sinn macht, Gemeinnützigkeit zu beantragen, da im Rahmen von Gemeinnützigkeit alle Interessierten (ohne Vorbedingungen) Zugang zu dem Verein haben müssten. Dies widerspricht den Mitgliedschaftsbedingungen des DDQT und seiner Funktion als Berufsverband und Interessenvertretung zertifizierter Qigong- und Taijiquan-Lehrender. Die Anwesenden teilten diese Ansicht. Es reiche als Dachverband als normaler Verein organisiert zu sein. http://www.dqt.de/pdf/News%201-2009.pdf

 

DDQT-Austritte geplant - Probleme für Ex-DDQT-Lehrer?

Seit diese langjährige DDQT-Mitgliedsvereine ihren möglichen Austritt offen diskutieren, erhält der Dt. Taichi-Bund DTB vermehrt Anfragen zur Einschätzung der Lage und zu konkreten Einzelfällen. Falls durch die diskutierten DDQT-Austritte Lehrern Probleme entstehen sollten, ist der DTB gern bereit, bei der Lösung zu helfen.

Einige Eurer Bemerkungen betreffen auch das Thema "Gewünschte DDQT-Mitgliedschaft" im DTB. Dies würde jedoch im DDQT keine große Unterstützung finden. Und auch in den DTB-Vereinen besteht dazu kein Bedürfnis: Zu groß wären die Nachteile und es gäbe keinen einzigen Vorteil für die DTB-, wenn man einmal von dem finanziellen Zuwachs absieht, den wir aber nicht benötigen.

Ohnehin könnte der DDQT, wie er ist, im DTB kein Mitglied werden, weil wichtige Voraussetzungen fehlen wie z. B. die Gemeinnützigkeit und die Garantie von bundesweiten Standards besonders in der Tai Chi Ausbildung sowie deren Überprüfbarkeit durch unabhängige Dritte. Auch betreibt der DDQT selbst ja keine Taiji-Qigong-Lehrer-Ausbildung wie der DTB.

 


DDQT-Austritt der Deutschen Qigong Gesellschaft e. V. Hintergründe

wegen verschiedener Kritikpunkte an seiner Funktionsfähigkeit. So war nicht abzusehen, wie der Dachverband aus der seit seiner Gründung bestehenden Krise herauskommen konnte. Kritik an der Arbeit des Dachverbandes wurde nicht aufgenommen, eine Änderung der Dachverbandspolitik schien nicht in Sicht. In dieser Einschätzung waren sich Vorstandsmitglieder des TAIJIQUAN & QIGONG NETZWERK DEUTSCHLAND e. V. und der DEUTSCHEN QIGONG GESELLSCHAFT einig.

 

 

 

 

 Nach vertraulichen Gesprächen mit dem TAIJIQUAN & QIGONG NETZWERK DEUTSCHLAND E. V. auf Vorstandsebene arbeiteten beide Vorstände an einem gemeinsamen Brief. Noch bevor dieser abgeschickt und veröffentlicht war, gab es Reaktionen von Dr. Zuzana Šebkova-Thaller und Manfred Folkers. In Briefen an den Verein sprachen sie sich gegen das aus, was beide Vorstände zu tun erst beabsichtigten:

  • Offen Kritik am Dachverband formulieren
  • einen Austritt aus dem Dachverband erwägen.


Die wesentlichen Kritikpunkte in diesem Brief waren, dass:

  1. die Mitgliedsstruktur des DDQT, die Ausbildungsinstitute mit Unternehmerstruktur und Vereine mit mehreren hundert Mitgliedern (mit demokratischer Beschlussfassung) nebeneinander stellt, für uns nicht zufriedenstellend ist,
  2. unsere Initiativen oft gebremst werden,
  3. der DDQT die Aufgaben eines Dachverbandes nicht genügend umsetzt,
  4. und beispielsweise zu wenig Lobbyarbeit leistet,
  5. die Kommunikation mit dem DDQT beschwerlich ist,
  6. der DDQT zum Teil Aufgaben unserer Vereine übernimmt und dadurch eher in Konkurrenz zu uns tritt als unser Dachverband zu sein, (so können z.B. Mitglieder der DEUTSCHEN QIGONG GESELLSCHAFT e.V. unterhalb des vereinseigenen Ausbildungsstandards Ausbildungen über den Dachverband anbieten)
  7. ein Dachverband für uns nur dann sinnvoll ist, wenn er ausschließlich Vereine als Mitglieder hat, die ihrerseits dafür sorgen, dass Beschlüsse des Dachverbandes bei ihren Mitgliedern ankommen,
  8. eine Vermischung der Zuständigkeit für Gütesiegelträger viel Unklarheit schafft und uns unnötig Energie kostet.

Große Empörung löste ein Manfred Folkers aus: Er schrieb einen offenen Brief mit Vorwürfen und Kritik am Vorgehen des Vorstandes der Deutschen Qigong Gesellschaft, den er in der Qigong- und Taiji-Szene Deutschlands verbreitete.

(http://ww.qigong-gesellschaft.de/dqgg-publik/deutsche-qigong-gesellschaft-e-v-und-dachverband-ddqt-chronologie).

 

 

Und es<br />
riecht nach Manipulation, wenn derartige Anträge mit entstehenden Kosten<br />

Dieses Verhalten ist in vielfacher Hinsicht kritikwürdig. Zuallererst ist es
vereinsschädigend. Wenn die Mehrheitsmeinung, die auf der JHV den Austritt
der DQGG aus dem DDQT nicht befürwortet hat, nicht mal intern zu Wort
kommen kann, entsteht ein berechtigtes Misstrauen in die Arbeitsweise des
Vorstands. Die Vermutung, auf der JHV sei eine insgeheim lang geplante
Aktion durchgezogen worden, liegt jedenfalls nahe. Wenn dieser höchst brisante
Ausstieg in den „Nachrichten des DQGG“ dann in gerade mal drei Sätzen
abgetan wird, ist das eine weitere Missachtung der Mitgliedschaft, die ein Recht
auf Transparenz und auf eine Teilnahme an der Entstehung eines solchen
Beschlusses hat.

Wie schädlich sich der Austritt der DQGG auf den DDQT (und die Qigong-und
Taiji-Szene in Deutschland) auswirken kann, ist den vielen Stellungsnahmen im
TQJ 55 + 56 zu entnehmen. „Gewinnen“ werden nur diverse Kräfte außerhalb
der Qigong-„Szene“: Die Krankenkassen, die chinesische „National Health
Qigong Association“, die „International Health Qigong Federation“, die
„Deutsche Gesellschaft für Gesundheits Qigong e.V.“ und die Wellness-
Industrie. Welche Austritts-Motive möglicherweise für die DQGG eine Rolle
gespielt haben, zeigt sich in einer Äußerung des DQGG-Mitglieds Helmut
Schmidt, der im TQJ 56 zunächst „den Sinn eines Dachverbandes nicht
begreifen“ will, um sich im Folgesatz zu wünschen: „Sollte es jedoch der
Deutschen Qigong-Gesellschaft e.V. gelingen, dieses Vakuum zu füllen, so wäre
dieser Verein die erste Wahl für die deutsche Qigong-Szene“. Diese Auffassung
lässt die Katze aus dem Sack bzw. zeigt die Zähne des größten „Haifischs“.
Allerdings verdrängt diese Ansicht die Tatsache, dass drei der fünf Mitglieder
im Gründungsvorstand des DDQT gleichzeitig Mitglieder der DQGG waren.
Der Dachverband ist eine Art „Kind“ der DQGG (und des Netzwerks).
Austrittsbestrebungen gehen von der (letztlich egoistischen und machtgierigen)
Annahme aus, dass große Verbände sich ohne ein „Dach“ besser entwickeln
würden. Das Gegenteil ist zu erwarten.

Hinzufügen möchte ich noch einen
Aspekt, den der DDQT von der DQGG lernen kann: Wenn der DDQT eine
derartig funktionsfähige Geschäftsstelle hätte wie die DQGG, wäre er nicht in
dieser desolaten Situation.

(htp://www.qigong-gesellschaft.de/sites/ default/files/manfred_sagt_moin.pdf)